Madagaskar - Botanische Schatzkammer
Diese Reise richtet sich an alle Botaniker, die die unglaubliche Vielfalt Madagaskars kennen lernen wollen. Da fast 80% der knapp 10.000 Pflanzenarten Madagaskars endemisch sind, sind fast alle Arten unbekannt für uns. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Sukkulenten wie Didieraceen, Euphorbien, Agaven sowie Pachipodien und Orchideen. Viele dieser Arten sind mittlerweile durch Lebensraumzerstörung bedroht.
Reiseverlauf
1.Tag:
Abflug ab Deutschland oder Österreich über Paris nach Antananarivo.
2.Tag:
Frühmorgens Ankunft in Tana. Besuch des botanischen Gartens und des Heilpflanzengartens.
3.Tag:
Fahrt zum Naturreservat Ambohitantely. Hier gilt unser Augenmerk Orchideen (40 Arten im Park) und Sukkulenten. Das Naturreservat ist einer der wenigen Hochland-Naturparks Madagaskars, in dem man noch die ursprüngliche Vegetation und Fauna des Hochlandes erkunden kann. (F/-/-)
4.Tag:
Morgens weitere Erkundungen im Naturreservat Ambohitantely. Rückfahrt nach Tana. (F/-/-)
5.Tag:
Flug nach Tulear. Dort besuchen wir das sehr interessante Arboretum. (F/-/-)
6.Tag:
Ganztagesausflug im Reniala Reservat. In diesem 45 Hektar großen Reservat gibt es ein Arboretum, einen Naturlehrpfad und ein ornithologisches Reservat. Die Vielfalt ist beeindruckend: 2.000 Pflanzenarten (in der Mehrzahl Xerophyten) und zahlreiche endemische Vogelarten kommen hier vor. Vor allem gilt das Augenmerk aber der Trockenwaldvegetation: Didieraceen, Baobabs und Euphorbien.
7.Tag:
Fahrt zum I'salo Nationalpark. Am Nachmittag erster Besuch dieses sehr interessanten Nationalparks. (F/-/-)
8.-9.Tag:
2 Ganztagesausflüge im I'salo-Nationalpark. Das I'salo-Gebirge ist mit seiner Trockenflora (Zwergbaobabs, Euphorbien, Didieraceen) einerseits und seiner tropischen Feuchtvegetation in den Flusstälern (Palmen, Schraubenpalmen, Farne und darin lebende Lemuren und schwarze Papageien) andererseits biologisch extrem vielseitig. Hinzu kommen die bizarre, ausgewaschene Sandsteinlandschaft, die in unterschiedlichen Rottönen leuchtende Erde und die vielfältigen Täler, die dieses Gebirge so interessant machen. (F/-/-)
10.Tag:
Rückfahrt nach Tulear. Unterwegs Besuch des Zombitse-Vohibasia-Nationalparks. Dieser Park bildet auch die floristische Grenze zwischen dem Süden und dem Osten. (F/-/-)
11.Tag:
Flug nach Morondava und Fahrt zum Naturreservat Kirindy. (F/-/-)
12.-13.Tag:
Ganztagesausflüge im Naturreservat Kirindy. Bei Wanderungen beobachten wir verschiedene Lemuren in ihrem natürlichen Lebensraum. (F/-/-)
14.Tag:
Fahrt mit dem Auto nach Bekopaka in den Nationalpark von Bemaraha. Dichter Trockenwald wechselt sich mit savannenartigen Landschaften ab. Zur Zeit sind 430 Pflanzenarten kategorisiert worden, davon sind 85 % endemisch. (F/-/A)
15.Tag:
Anfahrt zu den großen Tsingy - eine einzigartige und beeindruckende Naturlandschaft aus Kalkstein-Felsnadelspitzen, die kürzlich zum Weltnaturerbe erklärt wurden. Wanderung zu den großen Tsingy. (F/M/A)
16.Tag:
Wir unternehmen eine einfache Wanderung im kleinen Tsingy. Anschließend erfolgt die Rückfahrt nach Belo sur Tsiribihina. (F/-/-)
17.Tag:
Belo sur Tsiribihina - Kirindy: Kurze Fahrt nach Beroboka. Naturreservatsbesichtigung am Nachmittag. Abendpirsch und Übernachtung in Schutzhütte (F/M/A)
18.Tag:
Kirindy- Morondava. Vormittags Besichtigung des Reservats mit Lemuren und Vögeln. Auf der Fahrt nach Morondava wartet ein weiterer Höhepunkt dieser Region auf den Besucher - die weltweit einzigartige Baobaballee. Besonders bei Sonnenuntergang entfaltet diese Landschaft ihren besonderen Reiz. (F/-/-)
19.Tag:
Tag zur freien Verfügung in Morondava. Wer will kann im Meer schnorcheln gehen.(F/-/-)
20.Tag:
Flug nach Tana. Am Abend Rückflug nach Paris (F/-/-)
21.Tag:
Ankunft in Paris und weiter nach Deutschland oder Österreich.