Réunion - Vulkantrekking im Indischen Ozean

* 8-tägiges Trekking durch die abgelegenen Vulkankessel der tropischen Insel
* Gipfelmöglichkeit Vulkan Piton de la Fournaise und Piton des Neiges
* Wanderung von Berghütte zu Berghütte - schmackhafte Landesküche
* Urwald im Forêt de Bélouve und tropisch-wilde Südküste
* Kreolisches Lebensgefühl – Schmelztiegel der Kulturen
* UNESCO-Weltnaturerbe – 40 Prozent der Insel sind Nationalpark
* Badeverlängerung am Ende der Reise buchbar
Herzstück dieser Trekkingreise ist die komplette, achttägige Durchquerung der Insel. Sie durchwandern die wie Kleeblätter um den Vulkan angeordneten Talkessel Salazie, Mafate und Cilaos. In drei Etappen aufgeteilt, führt Sie das Trekking durch tiefe Täler, schroffe Lavafelsen, einsame Mondlandschaften, von Urwäldern überwucherte Berghänge und vorbei an rauschende Wasserfälle. Die Besteigung des Piton des Neiges (3.069 m) ist der Höhepunkt des Trekkings. Frühzeitig wandern Sie los, um bei Sonnenaufgang am Gipfel des höchsten Berges im Indischen Ozean zu stehen. Am aktiven Vulkan Piton de la Fournaise (2.632 m) lernen Sie alle Formen des Vulkanismus kennen. Sie wandern durch kleine Dörfer, die noch heute nur zu Fuß oder mit dem Helikopter erreichbar sind. Bei den Begegnungen unterwegs erfahren Sie, dass die „Mafatais", die Bewohner des Inselinneren, einen ganz eigenen Lebensstil pflegen. Sie übernachten in den von einheimischen Familien geführten, einfachen aber teils urigen Berghütten mit Mehrbettzimmern und Dusche/WC. Unterwegs sorgt unsere überaus engagierte und beliebte Bergführerin für ein Picknick. Nach den Wanderungen wird abends die kreolische Tradition gepflegt, als Aperitif gibt es einen „Rhum arrangé", dann ein landestypisches Menü. Nach Trekkingetappen von fünf bzw. drei Tagen erreichen Sie ein Hotel und erhalten wieder Ihr Hauptgepäck.
Nun folgen zwei Tage für Entdeckungen entlang des Indischen Ozeans. Die Ost- und Südküste ist wild, dschungelartig bewachsen und von spektakulären Lavamassen unterbrochen, die erst in jüngster Zeit bis ins Meer flossen. Eine besondere botanische Führung, Abstecher zu rauen Buchten mit tosender Brandung, Grande Anse - der Traumstrand der Insel - und etwas Zeit am Strand von St. Gilles sind ein gemütlicher Abschluss der Reise.
La Réunion – die Insel im Indischen Ozean – bietet eine unvergleichliche landschaftliche Vielfalt. Jeder der großen Vulkankessel (Cirque) hat eine andere Form und unterschiedliche Vegetation.
Herzstück dieser Trekkingreise ist die komplette, neuntägige Durchquerung der Insel, aufgeteilt in drei Etappen. Sie durchwandern die wie Kleeblätter um den Vulkan angeordneten Talkessel Cirque de Salazie, Mafate und Cilaos, besteigen den höchsten Vulkan der Insel und durchqueren den Krater des Piton de la Fournaise. Jede Etappe hat ihren eigenen Charakter und führt durch abwechslungsreiche Landschaften: enge Täler, weite Kraterkessel, schroffe Lavafelsen, von üppigen Primärwäldern überwucherte Berghänge, rauschende Wasserfälle und einsame Mondlandschaften. Die Besteigung des Piton des Neiges stellt den Höhepunkt des Trekkings dar. Am aktiven Vulkan Piton de la Fournaise werden Sie über die vielen, verschiedenen Formen des hawaiianischen Vulkanismus staunen.
Übernachtet wird in von einheimischen Familien geführten Berghütten mit Mehrbettzimmern. Abends wird die kreolische Tradition gepflegt, als Aperitif gibt es einen „Rhum arrangé".
Zum Abschluss der Reise genießen Sie einen Tag am Indischen Ozean und können nach Lust und Laune baden oder Schnorcheln, die Insel vom Meer aus erleben oder einen Ausflug in Botanische Gärten unternehmen.
Verlängerungsmöglichkeit: Im Anschluss an diese Reise bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer Badeverlängerung in St. Gilles. Eine Auswahl an Hotels finden Sie auf der Seite 10 des Detailprogramms.

Reiseverlauf

1. Tag Flug nach La Réunion

Linienflug ab Frankfurt oder München über Paris nach Saint-Denis. Bei diesen Flügen ist ein Flughafenwechsel in Paris notwendig. (Ausgenommen bei Flügen mit Air Austral) Hierfür können Sie den kostenlosen Shuttle-Bus (ca. 45 Minuten Fahrtzeit) nutzen. Wir buchen in jedem Fall für Sie genügend Übergangs-Zeit zum Umsteigen.

2. Tag Vanille-Plantage, Little India in St. André und Cirque de Salazie

Nach der Ankunft am Flughafen in Saint Denis fahren wir direkt am Indischen Ozean der Ostküste entlang. Wir besuchen die Familie Rouloff, die im Besitz einer Vanille-Plantage ist und auf eine hundertjährige Tradition im Anbau von Vanille zurückblicken kann. Die Bourbon Vanille gilt als die beste der Welt. St. André ist für Inselbewohner, die indische Wurzeln haben und schon seit Generationen auf der Insel heimisch sind, ein wichtiges kulturelles und spirituelles Zentrum. Daher darf es uns nicht überraschen, wenn wir plötzlich vor einem grell-bunten Hindu-Tempel voller Gottheiten stehen. Unser Mittagessen nehmen wir in einem typisch indischen Restaurant in St. André ein.

Eine eindrucksvolle Fahrt führt uns ins Inselinnere, in den üppig-grünen, von tropischen Pflanzen überwucherten Vulkankessel Cirque de Salazie. Nach einem Stopp am Wasserfall "Voile de Mariée" („Brautschleier"), der wie ein langer Schleier die steilen Felswände „herabgleitet", erreichen wir Hellbourg. Dieses Dorf mit seinen liebevoll gestalteten kreolischen Häusern wurde von Frankreich als schönstes Dorf klassifiziert. Und das befindet sich nicht etwa am französischen Festland, sondern auf La Reunion!

Übernachtung im Hotel Le Relais de Cimes (oder ähnlich) [MA]

3. Tag Vom Cirque de Salazie in den Cirque de Mafate

Unser Hauptgepäck übergeben wir dem Fahrer, der es bis nach Cilaos transportieren wird. Wir starten heute mit dem Wanderrucksack, in den wir lediglich das Nötigste für die nächsten vier Tage gepackt haben.

Durch zerklüftete Landschaft fahren wir über Salazie und das Dörfchen Grand ÎIet hinauf zum Ausgangspunkt der Wanderung. Bei schönem Wetter haben wir immer wieder grandiose Ausblicke in den Cirque de Salazie. Wir wandern auf einem wenig begangenen Pfad, der durch abwechslungsreiche Vegetation führt, hinein in den Cirque de Mafate. Von Stellen mit spektakulären Aussichten können wir unterwegs einen Tiefblick in die Nordseite des ehemaligen Vulkankessels sowie zu steilen Abbruchkanten und Gipfeln genießen. Nachmittags gelangen wir durch kleine Dörfer mit bunten Häusern, durchqueren einen kleinen Wald mit Riesen-Bambus und erreichen schließlich in Grand Place unsere erste Hütte, „Gîte" genannt.

Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 1250m; Übernachtung in der Berghütte Cayenne (oder ähnlich) [FA]

4. Tag Grand Place - Roche Plate

Wir befinden uns im wildesten der drei Cirques. Alle Ansiedlungen sind von der Außenwelt abgeschnitten und nur zu Fuß oder mit dem Hubschrauber zu erreichen – es gibt keine Straßen! Circa 600 Einwohner leben im ganzen Cirque de Mafate, umgeben von tief abfallenden Schluchten und senkrecht aufragenden Felswänden.

Tief in die Landschaft gefräst liegt das Flussbett Rivière des Galets, in das wir hinabsteigen, um auf der anderen Talseite wieder aufzusteigen. Wir wählen den so genannten „chemin des écoliers", den Schulweg. Denn für die im Weiler Latanier lebenden Kinder befindet sich die nächstgelegene Schule tatsächlich in Îlet des Orangers. So müssen die Schüler der wenigen hier abgeschieden lebenden Familien jeden Tag diese kleine Wanderung machen.

Unser Übernachtungsplatz Roche Plate liegt am Fuß der etwa 1.100 m, beinahe senkrecht abfallenden Felswand, des Piton Maido. Im kleinen Weiler leben ein paar Familien, die Bananen, Bohnen und Mais anbauen und etwas Geflügel halten.

Gehzeit: 6-6,5h; Aufstieg: 1090m; Abstieg: 880m; Übernachtung in der Berghütte Roche Plate (oder ähnlich) [FA]

5. Tag Roche Plate - Trois Roches - Marla

Während der heutigen Etappe erleben wir eine verblüffende landschaftliche Vielfalt auf engstem Raum. Wo es keine Bäume gibt, wachsen riesige Agaven. Erst steigen wir leicht an der einstigen Caldera-Wand auf und wandern danach zu Trois Roches, einer etwas tiefer gelegenen wunderschönen Stelle an den interessant ausgewaschenen und vom Wasser geschliffenen Felsplatten des Flussbettes des Rivière des Galets. Dies ist ein idealer Platz für unsere Mittagsrast. Im vom Wasser glatt polierten Basaltstein öffnet sich der Fels um einen Spalt und lässt das bis dahin leicht dahinplätschernde Wasser in Kaskaden tief hinunterstürzen, ein echtes Naturschauspiel und eine herrliche Erfrischung! Noch ein Stück bergauf und wir kommen auf ein Plateau. Es dauert nicht mehr lange und unser Quartier, die Hütte in Marla (1.645 m), liegt vor uns.

Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 350m; Übernachtung in einer Berghütte in Marla [FA]

6. Tag Marla - Cirque de Cilaos

Auf einem steilen Serpentinenweg verlassen wir den Cirque de Mafate. Bäume und Sträucher entlang eines üppig grünen Pfades sind über und über mit Baumhaar, einer Flechtenart, bewachsen. Über den Pass Col de Taibit (2.082 m) zieht sich der Wanderweg in das nächste Hochtal, den Cirque de Cilaos. Hier genießen wir noch einmal einen letzten Blick in den weit vor uns liegenden Talkessel von Mafate und auf der anderen Seite einen ersten Ausblick über Cilaos. Dann steigen wir relativ steil ins Dorf Cilaos (1.200m) ab.

Wir können das letzte Stück abkürzen falls wir einen öffentlichen Bus (fakultativ) benutzen. Andernfalls verlängert sich die heutige Gehzeit um weitere zwei Stunden.

Angekommen in unserem angenehmen Hotel in Cilao, steht dort bereits unser angeliefertes Hauptgepäck für uns bereit. Der Rest des Tages steht uns in dem netten Bergstädtchen, das einst Zufluchtsort von Sklaven war, zur Verfügung. Heute ist Cilaos ein renommierter, auch für seine Thermalquellen berühmter Bergsportort. Wer sich heute lieber etwas ausruhen mag, dem empfehlen wir den Swimming Pool mit Bergblick oder Besuch der Sauna im Hotel.

Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 1300m; Übernachtung im Hotel Le Vieux Cep (oder ähnlich) [FA]

7. Tag Unterwegs zum höchsten Vulkan im Indischen Ozean

Unser Hauptgepäck geben wir heute wieder für den Weitertransport ab. Wir nehmen nur das Nötigste für die kommenden 3 Tage mit.

Aufbruch zur ersten Etappe der Besteigung des 3.069 m hohen Piton des Neiges – dem höchsten Berg der Insel und des gesamten Indischen Ozeans. Dieser Vulkan liegt im Zentrum des „Kleeblatts", das die Talkessel Cilaos, Salazie und Mafate bilden.

Auch heute können wir einen öffentlichen Bus benutzen und das erste Teilstück der Strecke damit abkürzen bis zum Einstieg des Weges bei „Le Bloc". Nach dem ersten Viertel der heutigen Etappe steigen wir in Serpentinen aufwärts. Wir können uns Zeit lassen, um den fantastischen Blick ins Tal zu genießen. In der einfachen Hütte auf 2.478 m Höhe verbringen wir eine kurze Nacht.

Gehzeit: 4-5,3h; Aufstieg: 1400m; Abstieg: 150m; Übernachtung in der Berghütte Le Gite Dufour (oder ähnlich) [FA]

8. Tag Besteigung des Piton des Neiges (3.071 m)

Um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben, stehen wir sehr früh auf. Nach etwa zwei Stunden (das Gepäck bleibt in der Hütte) sind wir oben. Bei klarer Sicht eröffnet sich ein uneingeschränkter 360 Grad-Rundumblick auf die Insel, wenn wir Glück haben sogar bis Mauritius. Für den Gipfel ist warme Kleidung nötig, oben weht fast immer ein eisiger Wind. Wir steigen zur Hütte ab und frühstücken erst einmal.

Anschließend folgt ein zwar sehr langer und sehr anstrengender, aber landschaftlich außergewöhnlich abwechslungsreicher Abstieg. Wir wandern über den Kammweg des Cap Anglais durch Regenwald mit Farnbäumen und gelangen bei einer Lichtung zur hübsch gelegenen, im kreolischen Stil erbauten Berghütte bei Bélouve. Sie strahlt etwas Nostalgisches aus und liegt direkt oberhalb der steil abfallenden Wänden des üppig grünen Talkessels Cirque de Salazie, in dem wir zu Beginn der Reise übernachtet haben. Nach diesem anstrengenden Tag genießen wir hier in gemütlicher Atmosphäre erst einmal den traditionellen Aperitif und das schmackhafte Abendessen.

Gehzeit: 8-8,5h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 1000m; Übernachtung in einer Berghütte in Belouve [FA]

9. Tag Trou de Fer - Piton de la Fournaise

Vor uns liegt eine weniger anstrengende, aber nicht minder spektakuläre Wanderung zum Trou de Fer. Wir durchqueren einen eindrucksvollen Primärwald und sehen einige alte Berg-Tamarindenbäume, eine auf La Réunion endemische Baumart. Dann stürzt ein 300 m hoher Wasserfall tosend in die Tiefen einer Schlucht, die von oben eher wie ein riesiges Loch im Dschungel wirkt. Wer nicht mitwandern möchte, kann es sich heute Vormittag bei der Hütte gemütlich machen, da die Wanderer wieder hierher zurückkehren, wo uns heute unser Bus abholen wird. Er wird heute unser Hauptgepäck wieder mitbringen, sodass wir abends wieder duschen und Kleidung wechseln können.

Wir erleben bei der Fahrt über Bourg Mourat Richtung Piton de la Fournaise einen mehrfachen Wechsel von Landschaftstypen. Zwischendrin glaubt man sich kurzzeitig in den Alpen auf grünen Wiesen, wo die Kühe weiden, dann geht es über eine markante Abbruchkante über eine steile Serpentinenstraße hinunter in Lava-Wüste, wo Ocker- und Metallfarben vorherrschen. Schließlich erreichen wir die Hütte am Bellecombe (2.264 m), in der wir übernachten. Auch wenn sie einfach ist, ist sie sauber, das Essen wohlschmeckend und die Lage fantastisch direkt am Caldera-Rand.

Gehzeit: 3,5-4h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; Übernachtung in einer Berghütte am Vulkan [FA]

10. Tag Wanderung auf den Piton de la Fournaise - Fahrt an die Ostküste

Dieser Tag gehört voll und ganz dem Vulkan Piton de la Fournaise (2.631 m). Er zählt zu den Hotspot-Vulkanen und ist einer der aktivsten der Welt. Der Piton de la Fournaise bricht relativ regelmäßig aus und seine Tätigkeit kann von Vulkanologen sehr kontrolliert beobachtet werden, somit ist er bei Weitem nicht so unberechenbar wie andere Vulkane der Erde.

Frühmorgens steigen wir an einer Abbruchkante steil in die riesige Caldera ab und durchqueren eine Lava-Landschaft, in der wir alle Formen des hawaiischen Vulkanismus und verschiedenartige Lavaströme, von glatt bis aufgeworfen, kennen lernen. Bald erhebt sich vor uns aus der weiten Ebene des Caldera-Inneren der eigentliche Krater des Fournaise wie eine Pyramide. Wir steigen auf und umrunden den Krater, der in den vergangenen Jahren immer mal wieder ausgebrochen ist. Wenn das Wetter mitspielt, reicht der Blick bis hinunter zum Indischen Ozean.

Es kann sein, dass die Route im Krater kurzfristig etwas angepasst werden muss. Manche Reisegruppen hatten bereits das Glück, aus sicherer Entfernung einen spektakulären Vulkanausbruch mitzuerleben.

Nach einer Picknick-Pause fahren wir über die Plaine des Palmistes Richtung Ostküste der Insel. In der Nähe von St. Anne halten wir bei einer technischen Meisterleistung aus dem 19. Jahrhundert, der 106 Meter langen Hängebrücke von Gustave Eiffel, dem Architekten des Eiffelturmes.

In St. Rose, wo beim großen Lava-Ausbruch von 1977 der fließende Lava-Strom auf wunderbare Weise direkt vor dem Eingang der Kirche zum Stillstand kam, übernachten wir in einem Hotel.

Gehzeit: 5-5,5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Hotel La Fournaise (oder ähnlich) [FA]

11. Tag Vulkanhänge des Ostens und "Le Sud Sauvage"

Früh morgens verlassen wir das Hotel und ein vielfältiger Tag liegt vor uns. Wir durchqueren den Ostteil der Insel, wo wir verschiedene Lava-Felder gigantischen Ausmaßes und unterschiedlicher Epochen sehen - alles ein Produkt des weit oberhalb in den Bergen liegenden Piton de la Fournaise. Massive Basaltfelsen und schwarze Lava, die bis an die Küste reicht, führen die Wucht der Natur vor Augen. Der Vulkan ist allgegenwärtig! Teils steigen dampfende Fumarolen aus dem blanken Fels auf und geben der Landschaft einen mystischen Anstrich. Wir halten an interessanten Stellen wie der Pointe de la Table, wo 1986 bei einem Vulkanausbruch unglaublich viel Lava die Hänge herunter bis ans Meer floss, dass die Insel mit einem Schlag um 30 Hektar Neuland größer wurde.

Bald tauchen wir ein in den immer grüner werdenden, wilden Südteil der Insel, wo eine üppige tropische Pflanzenpracht herrscht und die Gegend nur wenig besiedelt ist. Im „Jardin des Epices et Parfums" erleben wir dies hautnah bei einer Führung durch einen Wald aus alten Bäumen, Gewürzpflanzen und bunten Blüten. Dazwischen können aufmerksame Beobachter mit Glück einen der heimischen Chamäleons beobachten.

Nach einem kleinen kreolischen Mittagessen setzen wir unsere Fahrt fort, entlang dem Indischen Ozean. Wild tost die Brandung direkt an die Steilfelsen der Küste, Fontänen weißer Gischt schießen in die Höhe und wir befinden uns im Land der Vacoas - einer hier wachsenden Schraubenbaumart.

Am Strand von Grande Anse ist der Moment für ein idyllisches Strandfoto, denn die kleine Bucht ist von hohen Palmen gesäumt. Wir erreichen spät nachmittags unser Ziel in St. Gilles an der Westküste.

Übernachtung im Hotel Blue Beach (oder ähnlich) [F]

12. Tag St. Gilles les Bains - Tag am Meer

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. St. Gilles-les-Bains ist mehr oder weniger der einzige wirkliche Badeort der Insel und besitzt ein vorgelagertes Riff. Wer will, kann baden, schnorcheln (Schnorchelausrüstung kann geliehen werden), am Strand liegen oder eine Fahrt mit dem Glasbodenboot unternehmen. Je nach Flugzeit werden wir im Laufe des Spätnachmittags zum Flughafen fahren für unseren Nachtflug von St. Denis nach Paris.

Wer in St. Gilles noch einzelne Badetage anhängen mag, dem organisieren wir gerne die Hotel-Buchung sowie den Transfer zurück zum Flughafen am Abflugtag. Je nach Dauer der Verlängerung errechnen wir Ihnen gerne den Aufpreis.

[F]

13. Tag Heimreise

Frühmorgens Ankunft in Paris und Flughafenwechsel von Orly nach Charles de Gaulle (Ausgenommen bei Flügen mit Air Austral). Weiterflug nach Frankfurt oder München.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Meist 5- bis 8-stündige Wanderungen führen über das landschaftlich reizvolle Herzstück der Insel. Die Wege sind meist in gutem Zustand und führen über kleine Bergpfade, Serpentinen- und Geröllwege, an manchen Stellen auch etwas ausgesetzt. Bei starken Regenfällen können die Wege auch glitschig sein, weswegen Wanderschuhe mit guter Profilsohle sehr wichtig sind. Trittsicherheit, Kondition und Ausdauer sind erforderlich. Es sind Höhenunterschiede von 300 m bis 1.100 m im Aufstieg und meist 500 bis 1.100 m, einmal sogar 1.600 m im Abstieg zu überwinden. Während der Wanderungen wird in von einheimischen Familien geführten Hütten übernachtet (Mehrbettzimmer oder Matratzen-Lager mit Sanitär-Anlagen, warme Dusche in der Regel immer möglich).

Für die mehrtägigen Etappen packen Sie in Ihren Trekking-Rucksack (Empfehlung 40 l Volumen) nur das allerwichtigste persönliche Gepäck – einmal für 4 Tage und einmal für 3 Tage. Zwischen den einzelnen Etappen wird das Hauptgepäck (in einer Reisetasche o. ä. verpackt) separat transportiert. Somit können Sie sich mit frischer Wäsche etc. versorgen, bevor Sie wieder weiterwandern.

Jeder Teilnehmer trägt einen Teil der gemeinsamen Mittagsverpflegung. (Rechnen Sie mit circa 2 kg Zusatzgewicht p. P. am Anfang der Tour – das Gewicht nimmt aber mit jedem Tag ab!). Morgens und abends wird die Gruppe von den Hüttenwirten versorgt. Das Frühstück ist einfach, es gibt meist Brot, Schmelzkäse und Marmelade, zum Abendessen das landestypische „Cari" (Curry). Hauptbestandteil dieses Nationalgerichts ist Reis, dazu gehören Hülsenfrüchte, Gemüse sowie Huhn oder anderes Fleisch; die scharfe Sauce, das „Rougail", wird separat gereicht. Oft gibt es als Aperitif selbst gemachten, nach überliefertem Geheimrezept hergestellten kreolischen Punch. Da die Belieferung mit Lebensmitteln aufgrund der Abgeschiedenheit und fehlender Zufahrtsstraßen mühsam ist, bitten wir Sie, keine allzu abwechslungsreichen Mahlzeiten zu erwarten.

Die Reise wird in der Regel von unserer örtlichen, Deutsch sprechenden Reiseleiterin, die auch geprüfte Bergführerin ist, geleitet. Sie engagiert sich sehr für die Gruppen, kennt sich hervorragend aus und tut alles, um die Tour für ihre Gäste zu einem Erlebnis werden zu lassen. Exkursionen ist sie seit Jahren verbunden und wir freuen uns, die Führung unserer Reisegruppen einer so erfahrenen Reiseleiterin anvertrauen zu können.

Profil

Dieses Trekking erfordert Trittsicherheit und sehr gute Kondition. Jeweils für mehrere Tage ist Gepäck zu tragen, der Rest wird deponiert. Reiseleitung durch Top-Bergführerin!

Wichtige Hinweise

Während dieser Reise erleben Sie eine reizvolle, kontrastreiche Insel. Es ist jedoch erforderlich, einfache Verhältnisse und Unterkünfte in Kauf zu nehmen. Bedingt durch Flugverzögerungen, schlechtes Wetter, organisatorische Schwierigkeiten, ungünstige Verhältnisse etc. kann es zu Programmverschiebungen und/oder -änderungen kommen. Wir bitten alle Mitreisenden, in schwierigen Situationen Verständnis zu zeigen sowie Geduld und Toleranz zu üben. Kameradschafts- und Gemeinschaftsgeist sind wichtige Voraussetzungen für das Gelingen dieser Reise und werden von jedem Mitglied der Gruppe erwartet.

Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Einzelzimmerzuschlag180,-

BUCHEN / VORMERKEN

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